logo-mini
Impressum

Das ist Südstern

Das Haus

Das Haus

"Was ist eigentlich das Haus?" Diese Frage stellen sich viele und die Spanne der Gerüchte, die über uns kursieren, reicht von interessant bis kurios...Was haben wir schon gelacht und gegrübelt.

"Was das Haus ist, das muss man einfach erleben!" Dazu lade ich ein!

Nachfolgend dennoch einige be- und erleuchtende Informationen:

Grundsätzliches

"Eine Stadt ist wie eine WG ohne Gemeinschaftssinn" (Zitat Clueso)

Das "Haus" möchte diese Gemeinschaftslücke schließen und hat daher einen Raum geschaffen, indem unter der Woche ein "öffentliches Wohnzimmer", in dem jeder willkommen ist, und am Wochenende eine Kulturkneipe eingerichtet wurde. Aber es ist noch viel mehr. Wohngemeinschaft, Kreativwiese und Stätte, in der die Projekte des Südstern e.V. geplant oder durchgeführt werden, wie beispielsweise das "Plan B", das "Leise Töne" oder der "Handwerkskunstbasar".

Im Haus kann man je nach Laune oder Programm in gemütlicher Runde mit anderen zusammensitzen, abtanzen, kickern, Konzerte geben oder ihnen lauschen, eigene Ideen einbringen oder die anderer genießen.

In der knapp 10-jährigen Geschichte schauen wir zurück auf: Häkel-Abende, Fußballspiele, Punk-Konzerte, Mitternachtsgottesdienste, Vernissagen, Lan – Parties, gemütliche Pyjama-und DVD-Nächte, Jam–Sessions, Fußball Public Viewing, Flohmärkte, Basare..

Wir hatten Liedermacher zu Besuch, den Oberbürgermeister, Mamis und Omas, das Ordnungsamt, Künstler, Obdachlose, Praktikanten und viele mehr.

Und eines erstaunt immer wieder: Wie unterschiedlich die Menschen sind, die hier aufeinander treffen, und wie gut das funktioniert...

Öffnungszeiten: Siehe Termine

Historie

Begonnen hat alles 2004 als spontane und wunderbare Idee einer Gruppe junger, ein wenig verrückter aber liebenswürdiger Menschen, die einfach Platznot hatten, wenn sie sich treffen wollten und aus diesem Grund das "Haus" anmieteten um Raum für sich, Freunde und Freundesfreunde zu haben. In der oberen Etage wurde eine kleine WG installiert, und die unteren Räumlichkeiten dienten als Gemeinschaftszimmer. Das "Haus" heißt das "Haus", weil wir lange Zeit keinen Namen für das Haus hatten und deshalb irgendwie immer von - dem "Haus" eben - sprachen.

Schnell etablierte sich das "Haus" als ein Ort, an dem man zu jeder Tages- und Nachtzeit kommen konnte, um 3 Uhr Morgens noch auf Freunde oder Fremde traf, mit denen man die Nacht durch philosophierte, oder wo man sich einfach ein Instrument schnappte, und mit anderen Musik machte und sang. Oder feierte. Herrliche Zeiten.

In einem natürlichen Prozess entwickelte sich alles weiter ohne dass es das erklärte Ziel gewesen wäre: Vereinsgründung, die ersten Angestellten, die Öffnung unser Räume als soziokulturelle Begegnungsstätte, diverse Veranstaltungen, eine größere Präsenz in der Öffentlichkeit..

Hausimpressionen

Ein typischer Tag im Haus könnte so aussehen:

Gegen 20 Uhr betrete ich Donnerstagabends das Haus. Im vorderen Raum haben sich Matthias (Schreiner) und Roman (Student),zwei der WG-Bewohner, die Sofas vor die Leinwand geschoben und schauen Fußball. Hinten im Konzertraum sitzt Anna (Studentin) und versucht sich tapfer im Lernen. Ein guter Duft strömt durch die Zimmer und lockt mich in die Küche, in welcher Andre (Koch) nach Feierabend spontan für die Anwesenden ein leckeres Gericht kocht... Mal schauen, wer sonst noch so da ist.. draußen sitzen Lisa und Jenny (Studenten) im neu gestalteten HausPark in der Hollywoodschaukel und genießen den lauen Sommerabend, während Erich (Musiker) ein Liedchen auf seiner Gitarre zum Besten gibt. Ich grüße kurz und suche mir dann ein ruhiges Plätzchen um meine "to do"-Liste abzuarbeiten:

Welche Musiker können beim Goethe-Park-Picknick auftreten? Welche Werbemaßnahmen müssen noch getroffen werden? Wer kümmert sich um die Technik?..

Nachdem die letzte Email verschickt ist, verlasse ich gegen 1 Uhr das Haus und mache im vorderen Raum noch vorsichtig das Licht aus. Dort schläft Andy (Maler). Bis er in seine neue WG einziehen kann, bieten sich die Haus-Sofas als gute Übergangslösung an...

Noch mehr Grundsätzliches:

Das "Haus" möchte Menschen einen Ort bieten, an dem sie sich wohlfühlen, an dem sie sein und andere Menschen treffen können, ohne Geld ausgeben zu müssen. Da viele unserer Mitarbeiter Christen sind, spielt der Glaube im Haus eine große Rolle, ohne allerdings als Ein- oder Ausschlusskriterium missbraucht zu werden.

Wir wollen einen Rahmen bieten, in dem junge, oder auch alte Menschen sich mit ihren Fähigkeiten einbringen und eigene Ideen umsetzen können. Wenn sich jemand kreativ verausgaben möchte, dann ist er bei uns unheimlich richtig, denn wir haben eine große Offenheit für gute Vorschläge und das ist der Grund warum das Haus auch in ständigem Wandel ist:

Es lebt von den Menschen, die sich hier einbringen, und mit jedem neuen Menschen kommen neue In- und Outputs, neue Probleme aber auch neue Möglichkeiten.

Das Miteinander hält das Haus lebendig, das Planen und Umsetzen von verschiedenen Aktivitäten, die Gespräche, die bis tief in die Nacht herein dauern können, der Glaube und die Auseinandersetzung damit, das Vermitteln und Leben guter zwischenmenschlicher Werte.

Manchmal denke ich, wir sollten uns statt "Haus" lieber "ZU -Haus" nennen. Nicht weil die Tür immer ZU wäre, sondern weil Leute sich bei uns oft schnell heimisch und wohl fühlen..und Das Haus als ein zweites zuhause erleben...

Lisa Wittmer

-Von Anfang an dabei.